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© TAK Theater Liechtenstein

Komödie von Yasmina Reza

WEITERE VORSTELLUNG

„KUNST“

Produktion: TAK Theater Liechtenstein, Schaan/Liechtenstein; Regie: Tim Kramer,

Spiel: Thomas Beck, Fritz Hammel, Matthias Rott; Ausstattung: Christine Bertl

Serge, Marc und Yvan sind Freunde, gute Freunde. Serge ist lange geschieden, Yvan steckt mitten in vertrackten Hochzeitsvorbereitungen und Marc wird von seiner Freundin eher als Patient denn als Partner behandelt. Aber auf die Freundschaft der drei ist Verlass.

Serge, Marc und Yvan sind Freunde, gute Freunde. Serge ist lange geschieden, Yvan steckt mitten in vertrackten Hochzeitsvorbereitungen und Marc wird von seiner Freundin eher als Patient denn als Partner behandelt. Aber auf die Freundschaft der drei ist Verlass. Doch nun hat sich Serge für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: weisse Streifen auf weissem Untergrund. Dieses Bild und der Streit darüber werden das Leben der Freunde und ihre Beziehung zueinander grundlegend verändern. Marc versteht nicht, warum Serge so viel Geld für «diese weisse Scheisse» ausgegeben hat, und zweifelt am Verstand des Freundes. Yvan, der Problemen lieber aus dem Weg geht, versucht halbherzig zu vermitteln, doch seine Gelassenheit wirkt auf die Freunde wie Gleichgültigkeit. Von Wort zu Wort, von Pointe zu Pointe, von Boshaftigkeit zu Boshaftigkeit gerät die Freundschaft der drei mehr und mehr ins Wanken.

 

Rezas Komödie ist nicht nur eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von (Männer-) Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. Psychologisch fein gezeichnet stellt Yasmina Reza die drei Männer, ihre Gefühle, ihr Wertvorstellungen und ihre Definition von Freundschaft auf die Probe. Das weisse Bild in «Kunst» ist auch ein Lackmustest, der drei Lebensentwürfe zu einer Positionsbestimmung  und  zur Auseinandersetzung mit den Wertvorstellungen der anderen zwingt.

Wann: 

Mi, 7. Juni 2017 um 20.09 Uhr

 

Wo: 

TAK Theater Liechtenstein, Reberastrasse 10-12, 9494 Schaan/Liechtenstein

 

Reservierung:

Internet:  www.tak.li

Mail:        vorverkauf@tak.li

Telefon:  +423 237 59 69 (Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr)

Presse:

 

Als Vermittler, in zarten Fliederfarben gekleidet, versteht es Thomas Beck berührend authentisch, seine Gefühlsschwankungen in Szene zu setzen, indem er auch als emotionalen Blitzableiter ungewollt eine Ohrfeige einsteckt.

(Liechtensteiner Volksblatt vom 20.03.2017)

 

„Die Darstellung des Ivan ist etwas körperlicher angelegt. Thomas Beck, der mit seiner Erfahrung als Clown auch einen artistischen Zugang zur Schauspielkunst hat, überzeugt durch körperliches Spiel und Situationskomik, die jedoch nicht zu übertrieben oder zu flapsig, slapstick-artig ist. Für seine Performance erntet Beck sogar einmal Szenenapplaus“

(Vorarlberger Zeitung vom 21.03.2017)

©ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte

SOMMERSZENE 17

GÄRTEN VON GESTERN

TECHNIKEN DES ERINNERNS

Konzept und Durchführung: ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte, Salzburg; Produktion: ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte, Salzburg und SZENE Salzburg; In Zusammenarbeit mit: SEAD und dem Thomas Bernhard-­Institut der Uni­versität Mozarteum

Da steh ich und muß denken und muß sinnen,

so wie ein Träumender verloren sinnt. 

 

– Rainer Maria Rilke

Was wissen wir eigentlich über das Erinnern? Und wie stemmen wir uns gegen das Vergessen? In das Erinnern ist das Vergessen schon eingeschrie­ben – schicksalhafte siamesische Zwillinge. Und: Erinnerung braucht Prothesen. Das Bild, das Lied, eine Ähnlichkeit mit jemandem im Aus­sehen, eine Stimme. Die Künstlergruppe ohnetitel inter­essiert sich in ihrer neuesten Produk­tion Gärten von Gestern für Formen des kollektiven und individuellen Erinnerns und betritt dafür einen ungewöhnlichen Ort: den Salzbur­ger Kommunalfriedhof. Von oben betrachtet erschließt sich das weit­läufige Areal als modellhaftes Man­hattan: Ein geometrisches Raster mit einer Hauptachse, dem Broad­way, sowie schmalen Avenues links und rechts unterteilt das Gelände in Stadtteile von unterschiedlichem Charakter. Somit bildet die Geome­trie des Ortes den Rahmen für die Suche nach einer Geometrie der Erinnerung. Entlang der Längsach­se des Friedhofs inszeniert ohnetitel einen geführten Spaziergang, bei dem sich verschiedene Ebenen wie Choreographie, Komposition, Text­fragmente und szenische Stationen begegnen und auf subtile Weise mit­einander verknüpft sind. Gärten von Gestern, das bei der Sommerszene zur Premiere kommt, lädt die Zu­schauer zu einer theatralen Reise mit einer Musikkapelle, zehn Gram­mophonen, fünfzehn lebenden Bil­dern und 213 Fotos ein, bei der sie auf Seitenwege gelockt und zu neuen Blickperspektiven verführt werden.

2015 begeisterte ohnetitel – Netz­werk für Theater­ & Kunstprojekte bei der Sommerszene mit dem Pro­jekt Die Loge, bei dem der Vorplatz des Hauptbahnhofs zur öffentlichen Bühne wurde. Die Mitglieder des in Salzburg beheimateten Kollektivs kommen aus den Bereichen Thea­ter, Tanz, bildende Kunst, Musik und Film, dadurch zeichnen sich ihre Ar­beiten durch einen vielseitigen und außergewöhnlichen Umgang mit Formaten aus.

Wann: 

Mi, 11. Juni 2017 um 17 Uhr (Premiere)

Mi, 11. Juni 2017 / Do, 12. Juni 2017 / Sa, 14. Juni 2017 und So, 15 Juni 2017 jeweils um 17 und 19 Uhr

 

Wo: 

Treffpunkt Haupteingang Kommunalfriedhof, 5020 Salzburg, Österreich (bei jedem Wetter)

(Bus Nr. 5 und Nr. 22: Haltestelle Kommunalfriedhof bzw. Georg ­von ­Nissen­ Straße, 5020 Salzburg, Österreich)

 

Reservierung:

Internet: www.szene-salzburg.at

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