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WEITERE VORSTELLUNGEN

PAPLEUCHO

EIN FAMILIENTHEATERSTÜCK AB FÜNF JAHREN

Stückentwicklung & Produktion: ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte, Salzburg/AT; auf der Bühne: Thomas Beck und Dorit Ehlers; Bühne: Arthur Zgubic; Regiebegleitung & Objekttheater: Christoph Bochdansky; Kostüme: Hilde Böhm; Regual Divorne; Licht & Technik: Heide Tömpe; Übersetzung aus dem Spanischen: Dorit Ehlers; Öffentlichkeitsarbeit: Sabine Jenichl

Ein achtjähriger Junge schreibt Tagebuch. sein Thema: die Welt mit allem, was er dort erlebt. Fürs Publikum: zwei Welten im fröhlichen Wettstreit. Die der Erwachsenen und die der Kinder. Eine ansteckende Sprach- und Bildreise durch Phantasieabenteuer und handfeste Streiche ...

in Chile ist Papelucho so bekannt wie bei uns die Figur der »Pippi Langstrumpf«. ohnetitel übersetzt diesen Klassiker chilenischer Kinderbuchliteratur in ein Stück für zwei Spielende und eine Trickkisten-Objekttheater-Wunderbühne. turbulent, humorvoll und philosophisch ... eben ganz »Papelucho« ...

 

Eine Puppenspielbühne wie aus alten Zeiten, die ein mit immer neuen Überraschungen angefülltes Eigenleben entwickelt, über Objekte, bewegte Bilder, analoge Magie – eine unglaubliche Trickkiste wird ab dem allerersten Moment bespielt, bedient und bewegt, von nicht immer ganz unsichtbaren Händen ... Eine Spielerin liest und erzählt aus den Tagebuchaufzeichnungen von Papelucho, der seine Erlebnisse aus seiner Sicht beschreibt und sehr eigene Schlüsse zieht, dabei gern in großem Stil fachsimpelt und philosophiert. Das Publikum wird mit auf eine Reise genommen durch die Gedanken- und Phantasiewelt eines Jungen, der für alles, was er tut, gute Gründe weiß, oder erfindet ... Immer spielen beide Welten eine Rolle, die der Erwachsenen und die der Kinder, und sie prallen meistens aufeinander – was Papelucho in Erklärungsnot bringt und das Publikum zum Lachen, Große genauso wie Kleine.

 

ohnetitel kreiert ein mobiles Theater. Spannende Episoden voller Sprachwitz ergänzen sich mit Bilderfindungen und optischen Spieltricks zu einem besonderen Kosmos, der Lust macht auf die eigene Welterfindung und unerschöpfliche Phantasie. Alles beginnt mit dem Tagebuch und am Ende: sind viele Seiten aufgeschlagen und andere noch offen ...

Eine Produktion für zwei Spielende und eine »universelle Theaterbude«. für alle Altersstufen ab 5 Jahren.

Wann: 

Die Vorstellungen fanden zwischen 1. und 3. Juli 2017 statt

 

Wo: 

Künstlerhaus Salzburg/Grosser Saal, Hellbrunner Strasse 3, 5020 Salzburg/Österreich

weitere Infos:

Mit Unterstützung von:

©ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte

SOMMERSZENE 17

GÄRTEN VON GESTERN

TECHNIKEN DES ERINNERNS

Konzept und Durchführung: ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte, Salzburg; Produktion: ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte, Salzburg und SZENE Salzburg; In Zusammenarbeit mit: SEAD und dem Thomas Bernhard-­Institut der Uni­versität Mozarteum

Da steh ich und muß denken und muß sinnen,

so wie ein Träumender verloren sinnt. 

 

– Rainer Maria Rilke

Was wissen wir eigentlich über das Erinnern? Und wie stemmen wir uns gegen das Vergessen? In das Erinnern ist das Vergessen schon eingeschrie­ben – schicksalhafte siamesische Zwillinge. Und: Erinnerung braucht Prothesen. Das Bild, das Lied, eine Ähnlichkeit mit jemandem im Aus­sehen, eine Stimme. Die Künstlergruppe ohnetitel inter­essiert sich in ihrer neuesten Produk­tion Gärten von Gestern für Formen des kollektiven und individuellen Erinnerns und betritt dafür einen ungewöhnlichen Ort: den Salzbur­ger Kommunalfriedhof. Von oben betrachtet erschließt sich das weit­läufige Areal als modellhaftes Man­hattan: Ein geometrisches Raster mit einer Hauptachse, dem Broad­way, sowie schmalen Avenues links und rechts unterteilt das Gelände in Stadtteile von unterschiedlichem Charakter. Somit bildet die Geome­trie des Ortes den Rahmen für die Suche nach einer Geometrie der Erinnerung. Entlang der Längsach­se des Friedhofs inszeniert ohnetitel einen geführten Spaziergang, bei dem sich verschiedene Ebenen wie Choreographie, Komposition, Text­fragmente und szenische Stationen begegnen und auf subtile Weise mit­einander verknüpft sind. Gärten von Gestern, das bei der Sommerszene zur Premiere kommt, lädt die Zu­schauer zu einer theatralen Reise mit einer Musikkapelle, zehn Gram­mophonen, fünfzehn lebenden Bil­dern und 213 Fotos ein, bei der sie auf Seitenwege gelockt und zu neuen Blickperspektiven verführt werden.

2015 begeisterte ohnetitel – Netz­werk für Theater­ & Kunstprojekte bei der Sommerszene mit dem Pro­jekt Die Loge, bei dem der Vorplatz des Hauptbahnhofs zur öffentlichen Bühne wurde. Die Mitglieder des in Salzburg beheimateten Kollektivs kommen aus den Bereichen Thea­ter, Tanz, bildende Kunst, Musik und Film, dadurch zeichnen sich ihre Ar­beiten durch einen vielseitigen und außergewöhnlichen Umgang mit Formaten aus.

Im Rahmen der Sendung „Theater: Ein Fest!“ wurde unter anderem über das Projekt „Gärten von Gestern. Techniken des Erinnerns“ berichtet:

3SAT MEDIATHEK

IMPRESSIONEN:

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

(c) SZENE Salzburg / Bernhard Müller

Wann: 

Die Premiere fand am 11. Juni 2017 statt. Es folgten weitere Vorstellungen am 12./14. und 15. Juni 2017.

 

Wo: 

Kommunalfriedhof, 5020 Salzburg, Österreich

Mit Unterstützung von: