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©Wolfgang Lienbacher

WEITERE VORSTELLUNGEN

INTAKTE BEWOHNER

DESOLATER STÄDTE

Eine Ko-Veranstaltung von ARGEKultur, Salzburg, ohnetitel - netzwerk für theater&kunstprojekte und Christoph Bochdansky in Kooperation mit Schuberttheater Wien

Stückentwicklung: ohnetitel (Thomas Beck, Dorit Ehlers, Arthur Zgubic) & Christoph Bochdansky Spiel: Thomas Beck, Christoph Bochdansky, Dorit Ehlers; Bühne & Kostüm: Arthur Zgubic, Alois Ellmauer; Puppenbau: Christoph Bochdansky; Produktion: Sabine Jenichl

Um was dreht sich die Welt? Und in welche Richtung? Nach rückwärts, in die immer gleichen Katastrophen? Oder vorwärts, in neue Untergänge? Die Menschen haben seit frühester Zeit Karten gestaltet, um die Welt in den Griff zu bekommen. Die Ergebnisse sind so bunt, phantasievoll und schrill wie ein Varieté im Paris des 19. Jahrhunderts. Willkommen im Welttheater ‚Kap der Guten Hoffnung‘ – Illusionskunst und große Weltentwürfe geben sich bei uns die Hand. Hier ist's lustig, das lassen wir uns nicht nehmen …

Das Publikum, das mitten im Varieté Platz nimmt, trifft so… auf seine Bewohner: Zwei alternde Taschentrickspieler und Zauberkünstler. Eine glamouröse Impresaria. Fremde Wesen und spektakuläre Trickkisten… auf ein groteskes Panoptikum, in dem sich Landkarten und Shownummern abwechseln. Vorhang auf für die intakten Bewohner!

WANN:

Sa, 12. Januar 2019  um 19.30 Uhr

So, 13. Januar 2019 um 19.30 Uhr

Mo, 14. Januar 2019 um 19.30 Uhr

Do, 24. Januar 2019 um 19.30 Uhr

Fr, 25. Januar 2019 um 19.30 Uhr

Sa, 26. Januar 2019 um 19.30 Uhr

 

WO:

Schuberttheater, Währingerstraße 46, 1090 Wien, Österreich 

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VORVERKAUF:

Internet:

Besten Dank unseren Förderern:

weitere Infos:

ohnetitel.at
Bochdansky.at

PREMIERE

HEILIG ABEND 

VON DANIEL KEHLMANN

24. Dezember. Es ist halb elf. Eine Frau wird verhört. Sie weiss angeblich nicht, warum. Man hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Der Mann weiss offensichtlich alles über sie. Über ihr

Privatleben, wen sie wann und wo getroffen hat und welche Texte sie auf ihrem Laptop tippte. Er behauptet auch zu wissen, dass sie für Mitternacht einen terroristischen Anschlag geplant hat. 90 Minuten bleiben ihm, um diesen Anschlagmit allen Mitteln zu verhindern. Doch sie bleibt felsenfest bei ihrer Aussage, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Die Indizien sprechen sowohl dafür als auch dagegen, schliesslich ist sie eine Philosophieprofessorin, die in ihren Seminaren mitunter intellektuell fundiert Widerstand gegen die Gesellschaft einfordert. Und nun beginnt die Frau, ihr Gegenüber mit gezielten Fragen aus dem Konzept zu bringen. Die Zeit schreitet voran. Es ist Viertel vor elf.

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Der Autor Daniel Kehlmann reduziert in «Heilig Abend» das Theater auf seine Grundsubstanz: Zwei Menschen, ein Konflikt, eine Gefahr. Und der Wettlauf gegen die Zeit: die unerbittlich voranschreitende Uhr bestimmt die Dramaturgie des Thrillers. 

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Die Debatte um Edward Snowden inspirierte Daniel Kehlmann, das Dilemma von individueller Freiheit und Sicherheit für die Bühne zu bearbeiten: Spätestens seit Snowden ist die Debatte darüber allgegenwärtig, wieviel Überwachung notwendig und in welchen Formen Systemkritik berechtigt ist. Wann schlägt das eine in Staatsterror, das andere in Terrorismus um?

Produktion: TAK Theater Liechtenstein;

Regie: Tim Kramer; Spiel: Thomas Beck, Boglàrka Horvàth; Ausstattung: Gernot Sommerfeld

WANN:

Sa, 16. März 2019 (Premiere)

Fr, 22. März 2019 und Di, 26. März 2019 jeweils um 20.09 Uhr   

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WO:

TAK Theater Liechtenstein, Reberastrasse 10 - 12, 9494 Schaan, Liechtenstein

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VORVERKAUF:

Telefon:     +423 237 59 69 (Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr)

 

Mail: 

 

Internet:

weitere Infos: